Zurück in Stars Hollow

„Gilmore Girls“ ist meine absolute Lieblingsserie. Meine Mutter und ich sagen immer, dass wir wie Rory und Lorelei sind.

Dementsprechend hat mich die Nachricht vom Revival begeistert. Dazu muss ich auch noch sagen, wie sehr ich das Ende gehasst habe. Lorelei und Luke wieder zusammen. Rory als Journalistin bei der Obama-Kampagne. Alles wunderbar, wäre da nicht Logans Heiratsantrag. Wie kann er nur? Die Beiden sind viel zu jung. Warum können sie nicht einfach nur zusammen sein? Wieso die endgültige Trennung und keine Fernbeziehung zwischen Ost-und Westküste?

Ihr merkt schon, ich bin Team Logan. Eindeutig. Ich kann mich zwar auch für Jess erwärmen. Mit ihm teilt Rory schließlich die Leidenschaft fürs Lesen, was ich für eine sehr gute Basis halte. Dennoch war ich immer dafür, dass sie mit Logan alt wird. Ich liebe den Spitznamen „Ace“ und den Sprung ins Ungewisse bei der Life Death Brigade. Ihr Tanz auf Emily und Richards zweiter Hochzeit. Die Rakete als romantisches Geschenk, als er nach London geht. Tausend Kerze auf dem Dach beim Wiedersehen. Für mich hat die Chemie zwischen den Beiden gestimmt. Wahrscheinlich bin ich auch Matt Czuchrys charmantem Lächeln verfallen.

Ich habe sehr konkrete Vorstellungen von einem Happy End für meine Seelenverwandte Rory (wir sind uns wirklich sehr ähnlich) und das sieht so aus, dass sie mit Logan zusammen bei der New York Times arbeitet. Das Revival kann mich also eigentlich nur enttäuschen. Ein bisschen Hoffnung habe ich allerdings, dass Amy Sherman Paladino etwas Schönes schreibt, dass besser ist  als „Leb wohl, Rory!“. Rory soll nicht nur berufliches sondern auch beziehungsmäßiges Glück finden. Das ist die Hauptsache. Sie ist für mich wie eine gute Freundin.

Ach ja zu Lorelei sollte ich auch noch etwas sagen.  Eine Hochzeit mit Luke und viel Erfolg im Dragon Fly Inn. Was sonst?

Ich kann es im Grunde kaum noch abwarten. Where you lead, I will follow. Ich will zurück nach Stars Hollow.

 

 

 

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Tagebuch einer Jurastudentin (5)

Heute Morgen bin ich tatsächlich schon im 7:00 Uhr aufgestanden, obwohl ich erst um 10:00 Uhr in der Uni sein musste. Mich hatte das schlechte Gewissen gepackt, weil ich zwar schon einiges für BGB und Strafrecht angeguckt hatte, aber mich  auf Klausur in Staatsrecht noch gar nicht vorbereitet fühlte. Wer kennt solche Kurzschlusshandlungen nicht? Die zwei Stunden haben es bestimmt rausgerissen – für alle Sheldons unter euch: Das ist Sarkasmus. Ich lasse mich viel zu leicht verunsichern. Schon beim Abitur hatte ich immer das Gefühl, die Zeit würde mir davon rennen und meine Lernzettel wären natürlich unvollständig. Wie wird man solche irrationalen Ängste los?

Lerngruppen helfen. In der Schule war ich kein Fan von Ihnen, doch in der Uni ist das anders. Hier arbeiten alle mit. Jeder will die Klausur bestehen. So entstehen ganz nebenbei auch Freundschaften, denn egal wie konzentriert man lernt, das Gespräch kommt doch auf private Dinge. Von meinem Lernpartner habe ich letzte Woche erfahren, dass es ihm schwer fällt in einem Jahrgang von 500 Leuten Freunde zu finden und in seiner WG gibt es ebenfalls Probleme. Ich, die schon ein wenig verunsichert war,  weil auch bei mir nicht alles glatt läuft und es mir ebenfalls Mühe bereitet ,Anschluss zu finden, war erleichtert zu hören, dass ich nicht die Einzige mit Startschwierigkeiten bin.

Eine sehr nette Freundin habe ich allerdings gefunden. Heute war sie krank und prompt saß ich einsam in der Mensa, weil  alle anderen Bekannten, keine Zeit zum Essen gehen hatten. Soweit so traurig. Morgen sieht das vielleicht schon wieder anders aus.

Ich hatte auf jeden Fall einen entspannten Tag – abgesehen vom Stress am Morgen – denn Mittags habe ich meditiert. Das kann ich nur jedem empfehlen. Nehmt euch die 10 Minuten für euch selbst. Es lohnt sich.

Bis bald, Laras Welt

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Tagebuch einer Jurastudentin (4)

Als ich noch zur Schule gegangen bin, was erstaunlicherweiser erst ein halbes Jahr her ist und mir trotzdem sehr weit weg vorkommt, habe ich das Ende der Ferien immer gehasst. Jetzt im Studium habe ich mich beinahe darauf gefreut, wieder zu den Vorlesungen und den Begleitkollegs zu gehen, auch wenn die Klausuren näher rücken.

Vermutlich hatte meine Begeisterung viel damit zu tun, dass wir über die Ferien Fälle bearbeiten sollten und ich unbedingt die Lösungen wissen wollte. Für alle Nicht-Jurastudenten, die meine Begeisterung nicht verstehen, es ist ein bisschen wie Sudoku lösen. Arbeitet man sich da von Zahl zu Zahl sucht man hier einen Paragraphen nach dem anderen.                                                                     

Spannend finde ich auch das Thema Europa, über das ich in den Vorlesungen nach den Weihnachtsferien einiges gehört habe. Immer mehr Kompetenzen werden an die EU übertragen und schränken damit die Souveränität Deutschlands ein. Ich weiß nicht, ob ich das unbedingt schlecht finde. Einigkeit in der EU halte ich für sehr wichtig, gerade wenn man sich die Flüchtlingskrise anschaut. Die europäische Idee liegt mir am Herzen. „In Vielfalt geeint“- damit kann ich mich mehr identifizieren als mit irgendwelchen deutschen Werten. Ich wäre vielleicht sogar für eine Weltregierung, allerdings müsste es im Sinne der Subsidarität immer noch verschiedene Regionen geben. Wenn wir nicht mehr über die Souveränität von Staaten reden müssten und überall auf der Welt dieselben rechstaatlichen und menschenrechtlichen Prinzipien gelten würde, wäre vieles einfacher. 

Soweit also zum Studium. Ich denke ja nicht den ganzen Tag nur über hochintellektuelle Themen nach. Nein. Ich lese auch gerne in meinem Buch von Meg Cabot und schaue die Serie The West Wing. Für das Studium habe ich mir nämlich vorgenommen bei allem Pflichbewusstsein, was Klausuren angeht, nicht zu vergessen, das Leben zu genießen. Letzten Samstag auf der Party zum 18. Geburtstag einer Freundin habe ich schon mal damit angefangen. Fröhlich sein statt Grübeln. Das ist doch mal ein Motto.

In diesem Sinne beste Grüße, Laras Welt
 

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Top Ten Thursday – Weihnachtswünsche

Der Top Ten Thursday ist eine Aktion von Steffis Bücherbloggeria.Das heutige Thema sind Weihnachtswünsche. Bei mir wird es allerdings nur eine Top 5.

Hier kommen also 5 Bücher, von denen ich hoffe, dass ich sie an Heiligabend auspacken kann.

  1. „Love and Confess“, Colleen Hoover. Ich liebe diese Autorin und möchte ihr neustes Buch natürlich unbedingt lesen.
  2. „Herz verloren“, Simone Elkeles. Schon der erste Teil der Reihe hatte mich verzaubert. Jetzt muss der Zweite her.
  3. Gangster in der Aula“ Frl. Krise und Frau Freitag ermitteln wieder. Jeder, der die beiden kennt, weiß, dass das  sehr lustig wird. Ich liebe humorvolle Krimis.
  4. „Two Boys Kissing“, David Levithan. David Levithan gehört zu meinen Lieblingsautoren. Klar, dass ich dieses Buch lesen muss.
  5. „Shopaholic in Hollywood“, Sophie Kinsella. Die Abenteuer von Schnäppchenjägerin Rebecca sind immer wieder lesenswert.

Kaum zu glauben, dass ich gar nicht so viele Buchwünsche habe. Ich muss eindeutig mal wieder eine Buchhandlung aufsuchen. Das gebieten die ungeschriebenen Regeln für Leseratten. Ich muss unbedingt recherchieren, welche Neuerscheinungen mich begeistern können. Ideen dürfen gerne in die Kommentare geschrieben werden.

 

In diesem Sinne einen schönen Abend,

LarasWelt

 

 

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Tagebuch einer Jurastudentin (3)

Die Zeit vergeht unheimlich schnell momentan. Ich halte das aber für ein gutes Zeichen. Mir gefällt offensichtlich, was ich tue.

Tatsächlich bin ich in den Vorlesungen selten gelangweilt. Obwohl… Es gibt manche Worte, die ich schon jetzt nicht mehr hören kann. „Kaufvertrag“ und „Willenserklärung“ im Bürgerlichen Recht, „subjektiver und objektiver Tatbestand“ im Strafrecht. Nur das Staatsrecht findet mein Wohlwollen. Im ersten Semester erinnert es  an Politik-LK in der Oberstufe und den habe ich immer sehr gemocht.

Meine Vorlesungen geben mir viel zum Nachdenken. Warum wird die Herrschaft in Deutschland als legitim anerkannt? Tragen die Medien zur Bedeutung von Pegida, in dem sie so viel über diese doch eher kleine Gruppierung im Verhältnis zu 80 Millionen Deutschen? Wie sieht eine gerechte Strafe aus? All diese Fragen beschäftigen mich oft noch tagelang und ich möchte meine Gedanken zu diesen Themen bei Gelegenheit auch auf diesem Blog teilen. Im Übrigen finde ich es toll, dass meine Professoren ganz offenbar mein Interesse geweckt haben. Das entschädigt mich für die aufkommende Eifersucht, wenn ich das Profilbild einer ehemaligen Mitschülerin sehe, die ein Auslandsjahr in Neuseeland macht. Ich habe meinen Platz gefunden. Auch wenn mir meine Freundinnen aus der Schule fehlen. Ich will nicht mehr zurück.

Was gibt es sonst noch? Ich möchte gerne meiner Mama danken. Die hat wie jedes Jahr einen ganz wunderbaren Adventskalender für mich gebastelt. Schokolade und vor allem viele kleine (oder auch größere Geschenke)… Es macht Spaß aufzustehen, wenn man sich darauf freuen kann. Wenn jemand sich solche Mühe gibt, etwas so Schönes für mich zu machen, kann ich nur gerührt sein.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Adventszeit mit euren Lieben. Ich melde mich bald wieder. Versprochen!

 

 

 

 

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Tagebuch einer Jurastudentin (2)

Heute begann meine dritte Woche an der Uni. Die Zeit vergeht so schnell. Die wichtigsten Lektionen, die ich gelernt habe? Es gibt einige.

Da wäre einmal… Professoren drücken sich unnötig kompliziert aus. An Worte wie Jurisprudenz und konkludent muss man sich erst mal gewonnen.

Zweiter Uni-Fakt. Mensaessen schmeckt erstaunlich gut. Heute gab es zum Beispiel Wokgemüse und Hähnchen. Lecker!

Außerdem… Uni ist international. Ich habe bereits Kommilitonen und Kommilitoninnen  aus Russland, Vietnam und der Türkei kennengelernt.

Ein weiterer wichtig Punkt ist der Studentenausweis. Ohne den bist du verloren.

Auch noch erwähnenswert finde ich die Tatsache, dass es die akademische Viertelstunde wirklich gibt. Vorlesungen fangen grundsätzlich um Viertel nach an.

Last but not least. Uni bedeutet Freiheit. Ich habe das Gefühl tun und lassen zu können was ich will. Ipad oder Notizblock? Wie viel muss ich lernen? Ich entscheide und das ist verdammt gut.

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Tagebuch einer Jurastudentin (1)

In dieser neuen Kategorie möchte ich euch von meinem Leben als Studentin erzählen.

Am Montag geht es also los. Ich fange an zu studieren. So richtig glauben kann ich das immer noch nicht. Bin ich nicht gerade noch durch die Gänge meiner Schule gelaufen?

Ich habe mir natürlich schon überlegt, was ich anziehe. Man will ja einen guten Eindruck machen. Wer weiß, wen ich treffe… Die Liebe meines Lebens. Eine neue gute Freundin. Ich bin gespannt.

Ein wenig Angst habe ich natürlich auch. Was, wenn mich keiner mag? Was, wenn ich in der Vorlesung nichts verstehe? Doch für all das gibt es ja zum Glück die Orientierungswoche. Ich kann ganz in Ruhe Leute und Studium kennenlernen.

Umgezogen bin ich auch. Meine erste eigene Wohnung ist wirklich hübsch geworden. Meine Eltern und ich haben uns große Mühe mit der Einrichtung gegeben.  Ich fühle mich schon fast zu Hause, obwohl es noch eine Weile dauern wird, bis ich mich ganz eingewöhnt haben werde.

Ich halte euch über meine Erlebnisse auf dem Laufenden.

Bis bald, LarasWelt

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